Wer kennt das nicht: Die Chefin will mal eben schnell eine Präsentation erstellt bekommen, der Kollege hat schon wieder so eine blöde Bemerkung gemacht und die Partnerin oder der Partner hat seit Tagen richtig schlechte Laune. Das alles kann bei uns Stress auslösen.
Gelassenheit bedeutet insbesondere, sich und andere so zu akzeptieren, wie sie nun mal eben sind. Das heißt, die Menschen einschließlich sich selbst nicht zu bewerten und nicht zu beurteilen. Oder auch die momentane Situation anzunehmen und sich nicht in Erwartungen zu verlieren und ständig darüber nachzudenken, was alles besser sein könnte. Aber genau das fällt vielen Menschen schwer.
Ein Grund hierfür kann Unsicherheit sein, denn wer das Gefühl hat, dass Job oder Partnerschaft in Gefahr sind, ist selten gelassen. Auch Erwartungen an sich selbst oder an andere verhindern eine gelassene Sicht auf die Dinge. So haben besonders ehrgeizige und engagierte Menschen meist kein großes Talent zur Gelassenheit – ihnen fehlt sehr oft die innere Ruhe.
Gelassenheit ist eine souveräne Lebenseinstellung. Aber auch diese innere Einstellung, das sogenannte Mindset, kann man lernen und führt zu insgesamt mehr Selbstwertgefühl.
Auf dem Weg zu mehr Gelassenheit stehen uns oft Denkfallen im Weg. So ist oft nicht die Situation, in der wir uns befinden das Problem, sondern unser „Gedankenlesen“, also die Überzeugung zu wissen, was der Andere in diesem Moment über uns denkt. Und da Gefühle durch Gedanken entstehen, fühlen wir uns oft bewertet, vielleicht sogar abgewertet und empfinden Unbehagen. In diesem Zusammenhang kann Selbstreflexion helfen auf Herausforderungen, in denen Gelassenheit hilfreich wäre, anders zu reagieren zu zuvor.
Hilfreich kann auch Achtsamkeit sein. Gemeint ist nicht Achtsamkeit im esoterischen Sinne, sondern im Sinne von Selbstfürsorge. Im Augenblick zu leben und etwas nur für sich selbst zu tun, ohne einen besonderen Zweck zu verfolgen, bedeutet Entspannung und eine kleine Auszeit vom Alltag. Dies bedeutet ggf. aber auch, in bestimmten Situationen Nein sagen zu können. Vor allem Menschen, die andere nicht um Hilfe bitten mögen, alles lieber (und besser) selbst erledigen und nicht Nein sagen können, wenn sie um Hilfe gebeten werden, laufen Gefahr deutliche Stresssymptome zu entwickeln. Wenn man zulässt, „auch mal Fünfe grade sein zu lassen“ ist auf dem Weg zur Gelassenheit schon viel gewonnen.
Gelassenheit kann man lernen
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